Solltet ihr Interesse an etwas haben, das ihr hier seht, könnt ihr mir sehr gerne eine e-mail schicken. bernd.monnens@t-online.de

Dienstag, 25. August 2009

Mitbringsel

Bevor ich Euch jetzt meine erstandenen Schätze zeige, muss ich noch ein ganz wichtiges Highlight von Jonas nachtragen (Asche auf mein Haupt, dass ich das vergessen habe).

Jonas hat in Kanada seinen 17. Geburtstag gefeiert!!!

Es gab (unter anderem) eine superleckere Eiscreme-Geburtstagstorte. Besonderes Augenmerk verdient dabei der Weißkopf-Seeadler! Er ist von Hand, mit Lebensmittelfarbe aufgemalt.



Wie schon erwähnt, gibt es in Kanada in jedem noch so kleinen Ort einen Patchworkladen und/oder ein Wollgeschäft. Ist es da verwunderlich, dass ich nicht widerstehen konnte?!

Mein absoluter Lieblingsstoff ist dieser hier:

er heißt "beachladies"
ich habe das www. danach abgesucht, aber in Deutschland keinen einzigen Anbieter gefunden. Und dann liegt er da; einfach so in einem Geschäft.

An dem Libellenstoff konnte ich auch nicht vorbeigehen.


Außerdem habe ich mir noch jede Menge Stoff für einen Quilt gekauft, denn ich gerne nähen wollte. Das Muster nennt sich "Crazy Pointless Stars". Da ich nicht abwarten konnte, bis ich wieder zu Hause bin, habe ich gleich dort angefangen.


Aus den zahlreichen Wollgeschäften konnte ich auch nicht rausgehen, ohne etwas zu kaufen.
Für die Häkelboas, die ich so schön finde, habe ich diese Garne gekauft:




Eine musste ich schon gleich anfangen.


Außerdem habe ich noch 4 Knäuel Felted Tweed von Rowan gekauft.

Daraus möchte ich mir nochmal eine "Martha" stricken. Ich habe diese kurzärmelige Jacke schonmal Anfang des Jahres gestrickt, aber sie ist mir ein wenig zu groß. Wahrscheinlich werde ich sie demnächst im Kreativtauschforum zum Tausch anbieten.

Wie man auf den Bildern auch sehen kann, war mein Katerchen wieder zur Stelle,
wie immer, wenn es etwas zu fotografieren gibt. Kamerascheu kann man den jungen Mann nun wirklich nicht nennen...




Zuguterletzt habe ich dann noch einen Kostümschnitt von Simplicity gekauft. Jonas würde nämlich gerne Karneval als Jack Sparrow (aus Fluch der Karibik) gehen.


Eben hat Lukas den Schnitt entdeckt und gemeint, er wolle auch so ein Kostüm. Na dann..., da muss ich bestimmt schon bald anfangen, und dabei warten noch ein paar Julies darauf, von mir genäht zu werden. Und Sarah hat ihre Kostümwünsche ja auch noch nicht geäußert...

So, und demnächst gibt es dann auch mal wieder mehr Kreatives von mir zu sehen!

Montag, 24. August 2009

Kanada-Impressionen

Leider ist es jetzt doch recht spät geworden. Das Bilder hochladen hat irgendwie ewig gedauert.
Ich hoffe, ihr habt viel Freude beim gucken der Bilder!



Am 31.7. ging es ja vom Frankfurter Flughafen aus, ab nach Vancouver. Nach 10 Stunden Flugzeit kamen wir dort an. Die erste Überraschung war, dass wir vom Flughafen abgeholt wurden, denn das war eigentlich nicht abgemacht gewesen. Mit einer Stretch-Limousine fuhren wir dann zum Hafen und mit der Fähre nochmal 2 Stunden bis nach Vancouver Island. Der Blick von der Fähre war schon traumhaft.



Am nächsten Tag stand gleich Segeln auf dem Program (mein Cousin hat ein eigenes Boot), und bei herrlichem Wetter waren wir den ganzen Nachmittag auf dem Meer. Ich muss allerdings dazu sagen, dass es zwar der Pazifik war, aber der Teil zwischen dem Festland und den ganzen Inseln die es dort gibt und nicht das offene Meer. Jonas durfte auch mal selber steuern.





Am zweiten Tag stand für Jonas Paintball auf dem Programm. Das war für ihn ein echtes Highlight, denn Paintball-Felder gibt es in Deutschland nicht besonders viele und ist zudem auch erst ab 18 Jahren erlaubt. In Kanada darf man das schon ab 16 spielen. Für alle, die das nicht kennen: es ist im Grunde eine moderne Variante von Räuber und Gendarm, blos beschießt man sich hier mit Farbkugeln.


Am dritten Tag machten wir uns dann auf den Weg nach Kimberley, wo die Tochter eines weiteren Cousins Hochzeit feiern wollte. Kimberley ist 1200 km von Vancouver entfernt und in Kanada gibt es überall ein Tempolimit von 100 km. Oft liegt es aber noch weit darunter, weil die Bergstraßen ganz schön steil, und eine Menge Trucks unterwegs sind. Eine weitere Gefahrenquelle sind die Rehe, die wirklich überall und zu jeder Tageszeit am Straßenrand stehen bzw. diese überqueren. Die wunderbare Aussicht entschädigt aber dafür.








Wir hatten für den ersten Tag eine Strecke von 600 km eingeplant und wollten bei meinem dritten Cousin (ich habe dort 3 Cousins und 2 Cousinen) übernachten.
Ich war und bin wirklich hin und weg von der Schönheit dieses Landes!! Die Wälder sind riesig, und immer wieder kommt man zu wunderschönen Seen (die auch riesig sind) und Bächen. Hin und wieder sieht man ein paar Häuser (wenn man nicht gerade durch einen Ort fährt, da gibt es dann schon mal ein paar mehr).
Für die 600 km haben wir ca. 9 Stunden gebraucht und waren ganz schön kaputt (nicht zuletzt wegen der Hitze). Nach einer schönen Dusche und einem leckeren Barbeque ging es uns wieder gut. Für Jonas gab es erneut ein Highlight, denn er durfte Mustang fahren (natürlich nicht selber).


Am nächsten Tag ging es dann weiter und nach ungefähr 9 Stunden hatten wir unser Ziel erreicht. Das Brautpaar (Joyce und Spencer) hatten für eine Woche einen ganzen Campingplatz im Wald gemietet und etliche Hochzeitsgäste waren auch schon da. In Kanada hat fast jeder eine Campingausrüstung. Der Brautvater hatte uns sein Wohnmobil dorthin gefahren und so war alles für uns bereit.
Die Hochzeit stand übrigens unter dem Motto Hawaii und Trauung sowie Feier fanden unter freiem Himmel statt.



Insgesamt sind wir 4 Tage dort geblieben und ich hatte Gelegenheit sämtliche Verwandte zu treffen. Manche hatten sich seit Jahren nicht gesehen, weil sie alle so furchtbar weit auseinander wohnen.

Am Tag nach der Hochzeit haben wir uns dann wieder auf den Rückweg gemacht und auf halber Strecke nochmals eine Übernachtung bei meinem Cousin eingelegt.

Zurück auf Vancouver Island brauchten wir alle erstmal einen Tag Pause.

Jetzt waren nur noch 10 Tage von meinem Urlaub übrig und ich habe jeden einzelnen genossen.

So haben wir einen Tag am Strand verbracht.


An einem anderen Tag sind wir in Chemainus ins Theater gegangen und haben das Musical Oklahoma gesehen.

Wir waren in Victoria, der Hauptstadt von British Columbia (das ist eine wirklich sehenswerte Stadt!).




Wir waren in Cathedral Grove, einem Waldstück mit 800 Jahre alten, gigantischen Bäumen,
und an den Qualicum Falls (Wasserfälle).




An einem Tag sind Shirley (die Frau meines Cousins) und ich nach Butchard Gardens gefahren. Das ist eine wunderschöne riesige Parkanlage, vielleicht vergleichbar mit einer Bundesgartenschau bei uns.

Bei einer Aufführung der Royal Canadian Mounted Police (also der berittenen Bergpolizei) waren wir auch noch.


Und wir waren in Kanadas einziger Wüste. Allerdings muss ich sagen, hätte es nicht drangestanden, hätte ich gar nicht gewusst, dass ich in der Wüste bin...


Natürlich sind wir auch ausgiebig shoppen gewesen!! In jedem noch so kleinen Ort gibt es übrigens einen Patchworkladen und ich habe eine ganze Menge Stoff gekauft, aber auch wunderschöne handgefärbte Wolle, aus der ich gerne noch ein paar Häkelboas machen möchte.

Und was soll ich Euch sagen: ich habe dort auch eine Patchworkdecke angefangen (d.h. das Oberteil habe ich schon fertig).

Wolle und Decke gibt es aber erst morgen zu sehen, und auch meinen absoluten Lieblingsstoff, den ich in Deutschland nirgendwo bekommen habe. In Kanada habe ich ihn gefunden!

Mein Fazit: Kanada ist ein wunderschönes Land (von dem ich bisher ja nur einen ganz kleinen Teil gesehen habe) und ich möchte auf jeden Fall wieder dort hin. Mal sehen..., in zwei Jahren möchte meine Tochter auch ein Auslandsjahr dort machen. Vielleicht fliegen mein Mann und ich dann beide mit, mieten ein Wohnmobil und sehen uns im Land um...

Zurück aus Kanada

Nachdem ich jetzt meine Wäsche versorgt und den Kühlschrank gefüllt habe, muss ich mich aber endlich auch hier zurückmelden, schließlich bin ich seit Samstag Mittag wieder im Lande. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so sehr mit dem Jetlag zu kämpfen habe, aber ich bin tatsächlich noch immer hundemüde.
Im nachhinein und mit sicherem Boden unter den Füßen, muss ich auch zugeben, dass beide Flüge gar nicht sooo schlimm waren. Und Flugangst hin oder her..., da möchte ich auf jeden Fall wieder hin!!!
Ganz ehrlich: Kanada ist der Wahnsinn!! Ich bin noch nie in einem schöneren Land gewesen!!!

Die drei Wochen sind wie im Fluge vergangen, da wir praktisch jeden Tag etwas Tolles unternommen haben. Für Jonas war es eine große Hilfe, dass ich da war, so konnte er sich besser einleben. Der Abschied ist natürlich schwer gefallen, aber er hatte schon erste Kontakte zu Gleichaltrigen geknüpft, und wenn am 8.9. die Schule losgeht, lernt er ja auf jeden Fall noch mehr Jugendliche kennen. Ich denke, abgesehen von einer gewissen Sehnsucht nach seiner Familie und seinen Freunden, fühlt er sich ganz wohl; und dank Internet kann man ja in ständigem Kontakt bleiben.

Ich werde später noch etwas ausführlicher berichten und Bilder gibt es natürlich auch zu sehen, aber dass muss bis heute abend warten, denn ich habe ja noch zwei Kinder, die beide gerade aus der Schule kommen und Hunger haben...