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Montag, 21. September 2009

Wunderschöne Tage in Hildesheim

Ich habe vier Tage bei Sigrid/Grittli und ihrer Familie in Hildesheim verbracht, und es war einfach nur schön!!!!
Wir haben so einiges gewerkelt, wobei das Perlendrehen und Seifefilzen, zumindest was mich betrifft, eher ein Desaster war. Ich tröste mich damit, dass Perlendrehen eben nicht so einfach ist, und wenn man es nachts um 24.00 Uhr probiert, vielleicht auch nicht die beste Tageszeit dafür ist. Beim Filzen sieht das schon anders aus. Erstens war es da noch nicht so spät, und zweitens habe ich ja schon mal gefilzt. Trotzdem hat es nicht geklappt, die Wolle wollte einfach nicht so wie ich...
Nach diesen Mißerfolgen habe ich mich dann dem Nähen zugewendet und Sigrid gezeigt, wie man eine Buchhülle näht. Für mich gab es Armstulpen aus Walkloden.




Auch die gewickelte Elfe aus Filz hat gut geklappt, so dass ich wieder ein bischen mit mir versöhnt war.


Samstag waren wir beide natürlich wieder auf dem Stoffmarkt in Hannover und haben kräftig zugeschlagen. Leider ist meine Nähmaschine seit letzter Woche Dienstag wieder zur Reparatur, so dass ich noch gar nichts aus den neuen Stoffen machen kann. Ich hoffe mal, dass ich sie schnell wiederbekomme...




Nach dem Stoffmarkt sind wir dann zur Schule von Sigrid's älterem Sohn gefahren. Es gab eine Menge interessanter Dinge zu sehen, und bei dem schönen Wetter hat es richtig Spaß gemacht.
Ich habe mich riesig gefreut, als Tizian mir das Buttermesser geschenkt hat, das er während des Schulfestes geschnitzt hat.


Abenteuerlich war es in den vier Tagen auch. Freitag nachmittag fanden nämlich Sigrid's Mann Andreas und ihre beiden Jungs zwei kleine, augenscheinlich mutterlose Kätzchen im Wald.
Nachdem stundenlang keine Katzenmutter aufgetaucht war, beschlossen wir die Kätzchen einzufangen. Es war nicht besonders schwer, denn sie waren hungrig und neugierig. Die Nacht verbrachten sie im Gäste-WC und wurden am nächsten Tag in's Tierheim gebracht.
Die zwei waren total niedlich!!



Am Samstag, bei einer kleinen Radtour durch den Wald, fanden Andreas und die Kinder dann doch plötzlich die Katzenmutter, genau da, wo wir die Katzenkinder am Tag zuvor eingefangen hatten. Was tun...???
Mittlerweile war es schon stockdunkel und Andreas und ich sind, bewaffnet mit Taschenlampen und Wurst wieder zurück in den Wald. Die Katze war ziemlich scheu, aber mit ein bischen Geduld ließ sie sich anlocken und füttern. Sie merkte wohl, dass wir ihr nichts böses wollten und ließ sich anschließend sogar von mir streicheln und kurz auf den Arm nehmen.
Zurück bei Sigrid haben wir dann bei der Feuerwehr und beim Katzenschutzbund angerufen und die Situation geschildert, aber beide fühlten sich nicht zuständig und meinten, wir sollten die Katze selber fangen.
So sind wir Sonntag vormittag wieder in den Wald, diesmal mit Katzenfutter und einer Transportbox bewaffnet. Es hat ein Weilchen gedauert und war auch nicht ganz so leicht, aber es ist uns gelungen, auch die Katzenmutter zu fangen.
Also ab ins Auto und auf kürzestem Weg ins Tierheim.
Wir hatten uns eingebildet, es käme jetzt zu einer Familienzusammenführung, aber weit gefehlt.
Man sagte uns, dass die Jungkatzen ca. 3 Monate alt wären und ihre Mutter nicht mehr bräuchten. Die Mutter würde Montag (also heute) sterilisiert und in die Vermittlung gehen, und die Kleinen würden hoffentlich auch vermittelt.
Man kann es nur hoffen, aber wenn man die Unmengen von Katzen (auch Jungtiere) im Tierheim sieht, kommen einem doch leichte Zweifel.
Na ja, wir haben in bester Absicht gehandelt, und im Wald wären sie verwildert und hätten sich auf jeden Fall unkontrolliert vermehrt.
Vielleicht finden sie ja doch ein schönes Zuhause?!

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Gaby