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Montag, 24. August 2009

Kanada-Impressionen

Leider ist es jetzt doch recht spät geworden. Das Bilder hochladen hat irgendwie ewig gedauert.
Ich hoffe, ihr habt viel Freude beim gucken der Bilder!



Am 31.7. ging es ja vom Frankfurter Flughafen aus, ab nach Vancouver. Nach 10 Stunden Flugzeit kamen wir dort an. Die erste Überraschung war, dass wir vom Flughafen abgeholt wurden, denn das war eigentlich nicht abgemacht gewesen. Mit einer Stretch-Limousine fuhren wir dann zum Hafen und mit der Fähre nochmal 2 Stunden bis nach Vancouver Island. Der Blick von der Fähre war schon traumhaft.



Am nächsten Tag stand gleich Segeln auf dem Program (mein Cousin hat ein eigenes Boot), und bei herrlichem Wetter waren wir den ganzen Nachmittag auf dem Meer. Ich muss allerdings dazu sagen, dass es zwar der Pazifik war, aber der Teil zwischen dem Festland und den ganzen Inseln die es dort gibt und nicht das offene Meer. Jonas durfte auch mal selber steuern.





Am zweiten Tag stand für Jonas Paintball auf dem Programm. Das war für ihn ein echtes Highlight, denn Paintball-Felder gibt es in Deutschland nicht besonders viele und ist zudem auch erst ab 18 Jahren erlaubt. In Kanada darf man das schon ab 16 spielen. Für alle, die das nicht kennen: es ist im Grunde eine moderne Variante von Räuber und Gendarm, blos beschießt man sich hier mit Farbkugeln.


Am dritten Tag machten wir uns dann auf den Weg nach Kimberley, wo die Tochter eines weiteren Cousins Hochzeit feiern wollte. Kimberley ist 1200 km von Vancouver entfernt und in Kanada gibt es überall ein Tempolimit von 100 km. Oft liegt es aber noch weit darunter, weil die Bergstraßen ganz schön steil, und eine Menge Trucks unterwegs sind. Eine weitere Gefahrenquelle sind die Rehe, die wirklich überall und zu jeder Tageszeit am Straßenrand stehen bzw. diese überqueren. Die wunderbare Aussicht entschädigt aber dafür.








Wir hatten für den ersten Tag eine Strecke von 600 km eingeplant und wollten bei meinem dritten Cousin (ich habe dort 3 Cousins und 2 Cousinen) übernachten.
Ich war und bin wirklich hin und weg von der Schönheit dieses Landes!! Die Wälder sind riesig, und immer wieder kommt man zu wunderschönen Seen (die auch riesig sind) und Bächen. Hin und wieder sieht man ein paar Häuser (wenn man nicht gerade durch einen Ort fährt, da gibt es dann schon mal ein paar mehr).
Für die 600 km haben wir ca. 9 Stunden gebraucht und waren ganz schön kaputt (nicht zuletzt wegen der Hitze). Nach einer schönen Dusche und einem leckeren Barbeque ging es uns wieder gut. Für Jonas gab es erneut ein Highlight, denn er durfte Mustang fahren (natürlich nicht selber).


Am nächsten Tag ging es dann weiter und nach ungefähr 9 Stunden hatten wir unser Ziel erreicht. Das Brautpaar (Joyce und Spencer) hatten für eine Woche einen ganzen Campingplatz im Wald gemietet und etliche Hochzeitsgäste waren auch schon da. In Kanada hat fast jeder eine Campingausrüstung. Der Brautvater hatte uns sein Wohnmobil dorthin gefahren und so war alles für uns bereit.
Die Hochzeit stand übrigens unter dem Motto Hawaii und Trauung sowie Feier fanden unter freiem Himmel statt.



Insgesamt sind wir 4 Tage dort geblieben und ich hatte Gelegenheit sämtliche Verwandte zu treffen. Manche hatten sich seit Jahren nicht gesehen, weil sie alle so furchtbar weit auseinander wohnen.

Am Tag nach der Hochzeit haben wir uns dann wieder auf den Rückweg gemacht und auf halber Strecke nochmals eine Übernachtung bei meinem Cousin eingelegt.

Zurück auf Vancouver Island brauchten wir alle erstmal einen Tag Pause.

Jetzt waren nur noch 10 Tage von meinem Urlaub übrig und ich habe jeden einzelnen genossen.

So haben wir einen Tag am Strand verbracht.


An einem anderen Tag sind wir in Chemainus ins Theater gegangen und haben das Musical Oklahoma gesehen.

Wir waren in Victoria, der Hauptstadt von British Columbia (das ist eine wirklich sehenswerte Stadt!).




Wir waren in Cathedral Grove, einem Waldstück mit 800 Jahre alten, gigantischen Bäumen,
und an den Qualicum Falls (Wasserfälle).




An einem Tag sind Shirley (die Frau meines Cousins) und ich nach Butchard Gardens gefahren. Das ist eine wunderschöne riesige Parkanlage, vielleicht vergleichbar mit einer Bundesgartenschau bei uns.

Bei einer Aufführung der Royal Canadian Mounted Police (also der berittenen Bergpolizei) waren wir auch noch.


Und wir waren in Kanadas einziger Wüste. Allerdings muss ich sagen, hätte es nicht drangestanden, hätte ich gar nicht gewusst, dass ich in der Wüste bin...


Natürlich sind wir auch ausgiebig shoppen gewesen!! In jedem noch so kleinen Ort gibt es übrigens einen Patchworkladen und ich habe eine ganze Menge Stoff gekauft, aber auch wunderschöne handgefärbte Wolle, aus der ich gerne noch ein paar Häkelboas machen möchte.

Und was soll ich Euch sagen: ich habe dort auch eine Patchworkdecke angefangen (d.h. das Oberteil habe ich schon fertig).

Wolle und Decke gibt es aber erst morgen zu sehen, und auch meinen absoluten Lieblingsstoff, den ich in Deutschland nirgendwo bekommen habe. In Kanada habe ich ihn gefunden!

Mein Fazit: Kanada ist ein wunderschönes Land (von dem ich bisher ja nur einen ganz kleinen Teil gesehen habe) und ich möchte auf jeden Fall wieder dort hin. Mal sehen..., in zwei Jahren möchte meine Tochter auch ein Auslandsjahr dort machen. Vielleicht fliegen mein Mann und ich dann beide mit, mieten ein Wohnmobil und sehen uns im Land um...

Kommentare:

  1. Ach Gaby, wie schööööön, ich brenne schon darauf mehr Fotos zu sehen und deinen Erzählungen zu lauschen. Hoffentlich auf bald
    Karin

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  2. Ich wünsche dir sehr das es klappt mit der Rundreise.
    Eindrucksvolle Bilder und ein wundervolles Land.
    Schön das man durch dein Erzählungen einiges miterleben konnte.
    Elfische Grüsse

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  3. Danke für die Eindrücke und Bilder!

    Liebe Grüße... Heike

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  4. Ohhh, so schöne Fotos- und wenn du dann mit Bernd hinfliegst, schmuggele ich mich ins Handgepäck!!! :-)))
    Wunderschön, dein Kurzbericht!
    Liebe Grüße von Grittli

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Ich freue mich sehr über Deinen Kommentar. ♥lichen Dank dafür!
Liebe Grüße
Gaby